Rennbericht vom 1.Renntag 2025 in Zülpich-Schwerfen
geschrieben von Uwe
Hallo Zusammen,
hallo Sandra und Jörg im Besonderen,
ein ganz dickes Dankeschön, dass wir Gestern den Start in die neue Saison bei Euch in Zülpich veranstalten durften.
Vielen Dank auf für das leckere Essen (Frühstück, Mittag und Kuchen). Wir haben uns bei Euch sehr wohlgefühlt!
Leider waren wir nur 12 Fahrer. Was dann aber auch den Vorteil hatte, dass die Hütte nicht zu voll war. Und der Renntag auch relativ früh beendet werden konnte.
12 Fahrer die sich wie folgt aufteilten:
Div. I 5 Starter (Christoph, Guido, Hans, Jörg und Sven)
Div. II 5 Starter (Dietmar, Frank, Holger, Jan und Martin)
Div. III 2 Starter (Michael und Uwe)
Alle Namen alphabetisch aufgeführt – bitte keinerlei Wertungen ableiten.
Nach fleißigem Training (leider war am Vortag bzw. unter der Woche keine Trainingsmöglichkeit) dann die entspannte Fahrzeugabnahme durch Sven. Bereits parallel dazu konnten die Fahrer, deren Fahrzeuge abgenommen wurden, jeweils 30 Runden lang die für alle Fahrer neu ausgegebenen Reifen (Scaleauto SC-4761AS25) genau 30 Runden auf der 40-Metter langen Carrerabahn von Jörg einfahren. Danach stand dann wie jedes Jahr beim ersten Lauf das Qualifying an. Im Prinzip wurde hier die jeweilige Division bestätigt. Mit 2 Ausnahmen: Jan aus der 2ten Div. fuhr sich vor Sven und Christoph und hatte somit den
Platz 4 in der Startgruppe der schnellsten Vier. Und meiner einer schaffte mit dem Div. III Fahrzeug ein paar Fahrer der Div. II hinter sich zu lassen und in der 2ten Gruppe und somit (leider) nicht im direkten Vergleich zu Michael zu starten. Genaueres siehe bitte in den angehängten Excel-Tabellen sprich dem vorläufigen Endergebnis.
Starten wir die Berichterstattung mit Division III:
Nur 2 Fahrer! In der Qualifikation und im Rennen 1 konnte ich Michael ohne Problem sehr gut auf Distanz halten und teilweise sogar mit Christoph und Sven Schritt halten. Klare Sache! So kann es weitergehen. Ging es aber nicht. Während ich mich auf meinen Lorbeeren ausruhte machte sich Michael in der Pause der beiden Rennen an seinen Renner und machte hier im absolut erlaubten Umfang einen Service. Was dann dazu führte, dass Michael im 2ten Rennen über 4 Runden mehr auf dem Konto hatte wie im ersten Rennen. Und da mein erster Turn absolut in die Hose ging (am Anfang 2x abgeschossen und dann 3x selber in die Pampas abgerauscht) war natürlich „Gefrierbrand in die Haare“ angesagt. Und letztendlich hat es dann auch nicht gereicht: ziemlich genau eine halbe Runde hinter Michael.
Sprich herzlichen Glückwunsch Michael – da hast Du zumindest in der Rennpause alles richtig gemacht
Kommen wir zum Kurzbericht über die Division II:
Hier war diesmal keine besonders große Spannung angesagt. Jan, der sich für die neue Saison von der Div. III in diese Division verändert hat, konnte beide Rennen deutlich mit jeweils 6 Runden Vorsprung vor Frank gewinnen. Da wird sich Frank und, wenn er wieder dabei ist, Volker mächtig strecken müssen um gegen Jan gegen zu halten. Wäre Jan für seine Verhältnisse nicht relativ oft aus dem Slot gesprungen wäre es noch deutlicher geworden. Also da dürfen Frank und Volker noch ein wenig an ihren Autos basteln bin zum nächsten Renntag. Den 2ten Platz in dieser Division hat Frank allerdings souverän erfahren. 3 bzw 5 Runden Vorsprung vor Dietmar. Wenn es in dieser Gruppe spannend war dann zwischen Dietmar und Martin. Welche auch in der gleichen Gruppe direkt gegeneinander fahren durften/mussten.
Hatte Dietmar im ersten Rennen noch eine Runde und 12 Teilmeter Vorsprung so war es im 2ten Rennen nur noch 28 winzige Teilmeter. Da sich Martin derzeit viel und auch vielerorts am Slot sehen lässt bin ich mir sicher, dass da in Zukunft noch mehr kommt. Und Dietmar sich noch wärmer anziehen muss.
Holger ist in beiden Rennen mit 7 Runden Abstand 5ter geworden. Hier sollte bedacht werden das Holger erst recht kurz dabei ist. Und hoffentlich durch fahren, fahren, fahren ….. den Abstand immer weiter verkürzen wird. Zumindest aber die Anzahl der Abflüge reduziert und damit eine höhere Anzahl gefahrener Runden erlangt.
Kommen wir zur Division I:
Und damit auch mit der mit großem Abstand spannendsten Gruppe. Der Tagessieg und somit auch der Sieg innerhalb der Division waren sehr hart erkämpft! Im ersten Rennen hatte Guido die Nase vorn (28 Teilmeter). Jörg war in Führung liegend ein wenig zu sehr im Sicherheitsmodus). Und dann nach einer Unaufmerksamkeit war mit einmal Guido in der Poolposition. Da halfen dann in der letzten Minute auch keine Bestzeiten von Jörg mehr um da wieder aufzuschließen oder gar zu überholen.
Im 2ten Rennen ein sehr ähnliches Bild. Jörg lag in Führung. Guido keine 2 Sekunden dahinter.
Aber mit den wenn auch geringen besseren Rundenzeiten. Ob es gelangt hätte – keine Ahnung. Aber diesmal schwächelte Guido. Und da das Einsetzen an schwieriger Stelle auch Zeit gekostet hat war die Messe gelesen. Jörg mit zwar nur 19 Teilmetern Vorsprung im Ziel. Der geringe Vorsprung erklärt sich aber aus der Tatsache, dass Jörg diesmal keinerlei Experimente machte und seinen Lauf unter dem Motto „safty first“ zu Ende fuhr. Hans wurde sehr unauffällig 2x 3ter. 7 bzw 6 Runden hinter den beiden Erstplatzierten und gut 3 Runden vor Platz 4 und 5 lassen auf einen eher gemütlichen Renntag schließen. Platz 4 und 5 waren dann wieder hart umkämpft. Was sicherlich nicht zuletzt daran gelegen hat als dass Sven auf sein Monsterfahrzeug aus der Vorsaison verzichtet hat. Und Christoph mit seinem „Blacky“ auch gut unterwegs war. Rennen 1 konnte Christoph sich dann mit 39 Teilmetern vor Sven ins Ziel retten. Neben seiner guten Fahrt hat es sicherlich auch daran gelegen, dass Sven und sein Fahrzeug schon relativ oft den Slot verlassen hatten. Da wäre ja fast sogar ich noch rangekommen. Im 2ten Rennen konnte sich Sven um über 2 Runden verbessern. Und Christoph nur um etwa eine halbe Runde. Und dass hat denn für Sven für Platz 4 gereicht. Was sicherlich auch ein wenig eine Rolle gespielt hat war das Christoph während und sogar nach dem Rennen ein wenig orientierungslos nicht genau wusste wo er denn ergebnistechnisch gelandet war.Vielleicht gibt es hier ja einen Zusammenhang mit dem Fehlstart von
Christoph im ersten Turn vom 2ten Rennen. Da schoß sein Fahrzeug im Rückwärtsganz in die falsche Richtung. Sozusagen Geisterfahrer im Slot unterwegs. Große Wirkung - kleine Ursache: Jörg hat auf seiner Bahn pro Spur einen Kippschalter um die Fahrtrichtung schnell und einfach zu ändern. Wir können jetzt nur spekulieren ob sich Christoph dass selber angetan hat oder ob es böse ..... Aber lassen wir das. Nachdem die Schleifer gerichtet bzw neu eingesetzt wurden ging es mit Neustart dann endlich los.
So – dass war der Rückblick. Ich hoffe, dass auch der nichtanwesende Leser ein wenig von der Stimmung am Slot mitbekommen hat. Wenn nicht: einfach beim nächsten Mal mit dabei sein. Es wird weiter spannend weiter gehen. Also schon mal den Termin 24.05.2025 notieren. Da sind wir dann im BRO in Overath zu Gast.
