Rennbericht vom 1.Renntag 2026 in Zülpich-Schwerfen
geschrieben von Uwe
Halle Gemeinde,
der erste Renntag 2026 ist Geschichte! Mit 19 Startern ein Teilnehmerfeld was in Quantität und Qualität hervorragend gepasst hat. Weniger wäre schade gewesen und viel mehr würde aus räumlichen aber auch zeitlichen Gründen schwierig werden. Also die Zielmarke 20 Teilnehmer scheint nicht schlecht zu sein. Schön wäre es, wenn sich die Teilnehmerzahl über die gesamte Saison so halten würde. Und zB auch im nächsten Rennen am 25.04. im Osten sprich Overath stabil bleiben würde. Osten aus Sicht unserer Serie – sie ist in den letzten Jahren ja schon ein wenig auf die richtige Rheinseite zurückgedrängt worden.
Wie immer ist es Sandra und Jörg perfekt gelungen die Teilnehmer am Freitag beim Training aber vor allem am Samstag sprich Renntag perfekt zu bewirten. Dafür ein dickes Dankeschön! Und natürlich auch DANKE für die schöne Bahn welche in einem sehr guten Rennmodi war. Sprich ich war diesmal mit den Classics so schnell wie noch nie bei Jörg unterwegs. Und als fleißiger Buchhalter weiß ich wovon ich hier schreibe.
Die 19 Teilnehmer verteilen sich wie folgt auf die 3 Divisionen:
5 Starter in Division I
6 Starter in Division II
8 Starter in Division III
In der Division I waren 3 Hypercars und 2 GT-Fahrzeuge unterwegs. Mit ganz klarem Erfolg für die Hypercars. Da haben auch sehr gute Fahrer mit den GT-Fahrzeugen wenig Chancen vorne mitzufahren. Einer der Gründe warum wir mit Euch gemeinsam überlegen wie wir dies ab 2027 handhaben können. Die Diskussion hierzu aber an den Renntagen vor Ort. Diese Meinungsbildung sollte dann bis zum 3ten Renntag am 20.06. in Steckenborn erfolgen damit wir anschließend in der Sommerpause in aller Ruhe an die Feinplanung gehen können.
Wie oben bereits geschrieben war das Fahrerfeld in Quantität und Qualität gut aufgestellt. Das erkennt man als aufmerksamer Zuschauer und spätestens bei der Begutachtung des Rennergebnisses an den doch teilweise sehr geringen Abständen und natürlich auch wie in jedem Turn um die Positionen gerungen wurde. Das hat mir als Zuschauer/Rennleiter aber auch als betroffener Fahrer viel Spaß gemacht! Dazu beigetragen hat auch der bereits
in der letzten Saison angefangene neue Modus der Einteilung der Renngruppen nach Divisionen und nicht mehr nach Qualifying bzw. Aufstellung nach letztem Rennergebnis. Macht schon viel mehr Spaß mit den Konkurrenten in der gleichen Division Teilmeter um Teilmeter zu kämpfen.
Kommen wir zur Betrachtung der Rennen. Und starten mit der Division I:
Was den Sieger angeht war hier Klarheit angesagt. Jörg hatte im ersten Rennen 3 und im 2ten Rennen 2 Runden Vorsprung. Auf einer 40-Meter-Bahn ist das jede Menge! Und erklärt sich nicht nur durch den Heimvorteil, sondern auch in der akkuraten Vorbereitung des Fahrzeugs und der Umsetzung der Fahrleistung im Rennen.
Der Kampf um Platz 2 war in beiden Rennen hart umkämpft. Die Kontrahenten in beiden Fällen Hans und Sven. Hatte Sven im ersten Rennen die Nase mit 30 Teilmetern vorne so konterte Hans im 2ten Rennen und verwies Sven mit 45 Teilmetern Vorsprung auf Platz 3. In beiden Umläufen war damit Spannung bis zum Schluss gegeben. Letztendlich hat im 2ten Rennen Sven etwas zu oft den Slot verlassen.
Guido hat sich 2x den 4ten Platz erfahren. Im ersten Rennen mit fast 2 Runden Rückstand auf Hans und im 2ten Rennen mit 70 Teilmetern hinter Sven. Guido wie auch Günter waren mit GT-Fahrzeugen unterwegs und sind so den Beweis angetreten, dass gegen die Hypercars nichts auszurichten ist. Guidos GT3 Corvette ist ja schon ein sehr gutes Fahrzeug, Guido kennt die
Strecke mehr als gut und trotzdem reicht es nicht um ganz vorne dabei zu sein.
Günter 2x auf Platz 5 mit doch deutlichem Abstand zum Vordermann (7 bzw. 8 Runden).
Was gibt es von der Division II zu berichten?
Megaspannend im ersten Rennen der Kampf um Platz 1. Frank rettete sich mit 17 Teilmetern Vorsprung ins Ziel. Jan hatte über lange Strecken des Rennens Probleme mit seinen Schleifern. Erst als dies ok war (ich glaube erst im 3ten Turn) konnte er die Aufholjagd auf Frank starten. Und kam selbigen mit Riesenschritten näher und näher. Hätte das Rennen eine Minute länger
gedauert – ich glaube dann hätte Jan es geschafft. Frank hat dem Angriff aber super standgehalten und sich somit zu Recht als Sieger ins Ziel gerettet. Nicht ganz einfach, wenn die Konkurrenz mit Riesenschritten von hinten näher und näher kommt.
Aber ohne Abflug und mit guten Zeiten – alles richtig gemacht Frank.
Mit gut eingestellten Schleifern ließ Jan dann im 2ten Rennen von Anfang an keinen Zweifel aufkommen wer hier als Erster ins Ziel kommt: 8 Runden Vorsprung sprechen eine sehr deutliche Sprache. Was Schleifer doch ausmachen können. Frank musste diesmal sogar Volker (Rennen 1 ungefährdeter 3ter Platz den Vortritt lassen. 80 Teilmeter waren mal wieder sehr knapp. Und Volker profitiere sicherlich auch davon, dass die Rennleitung (der Schreiber dieser Zeilen) ein paar Fehler gemacht hatte und sicherlich auch dass er in 3 Fällen sein Fahrzeug selber schneller eingesetzt hat als es jeder Einsetzer hätte schaffen können. Aber auch 2 von mir ausgelöste Chaosphasen haben Frank erheblich benachteiligt. Dafür möchte ich mich, auch im Namen meiner Erziehungsberechtigten, ganz herzlich entschuldigen. Vielleicht am Ende nicht so sehr aber in den ersten 3 Turns war auch hier ein sehr enges Rennen angesagt. Bei mehr als 4 Fahrern in der Gruppe dann nicht ganz so übersichtlich zu sehen als in den Gruppen, wo alle Beteiligten in allen Turns gegeneinander antreten.
Im ersten Rennen auf Platz 4 und im Zweiten auf Platz 5 Alfred. Absolut bemerkenswert war es doch Alfreds erster Auftritt auf der Bahn in Zülpich-Schwerfen. Alfred ist seine Rennen ruhig angegangen – Hauptsache nicht bzw. wenig abfliegen. Das hat er konstant durchgehalten. Fazit: alles richtig gemacht Alfred!
Dietmar konstant 124 Runden erfahren. Im ersten Rennen reichte, dass noch zu Platz 5. Trotz leichter Verbesserung in Anzahl der Teilmeter war es dann aber im 2ten Durchgang nur Platz 6.
Hätte leicht mehr werden können. Aber dafür muss mall halt nicht so oft den Slot verlassen. Den Slot verlassen ist ein gutes Stichwort zum letzten Div.II-Fahrer Jürgen. Im ersten Rennen unterirdisch viele Abflüge. Und deshalb mit 122 Runden auch nur der 6te und letzter Platz. Ursachenforschung? Ganz klar der Fahrer! Denn der Wagen lag absolut gut im Slot. Und das bewies Jürgen dann auch im 2ten Rennen mit über 128 Runden und somit Platz 4. Geht doch!
Kommen wir zur Division III:
8 Starter – 4 hart umkämpfte Zweikämpfe um die Positionen! Spannender geht kaum.
Pärchen 1: Winni und Uwe um die Positionen 1 und 2. Rennen 1 konnte ich knapp für mich entscheiden. Genau eine Runde Vorsprung vor Winni. Ursache ist relativ einfach: Winni erlaubte sich zu Beginn 3 Abflüge. Und denen ist er dann bis zum bitteren Ende hinterher-
gefahren. Dafür hat Winni dann im2ten Rennen mit 11 Teilmetern die Nase vorn gehabt. Absolut verdient auch wenn ich mit 2 Situationen hadere: einmal kein bzw. sehr spätes Chaos wo 2 Fahrzeuge den Slot verlassen hatten. Und einmal Rennstart durch die Rennleitung wo
ich den Regler noch nicht in der Hand hatte. Für mich dumm gelaufen. Aber soll den verdienten Sieg von Winni nicht schmälern der ein gutes und vor allem sicheres Rennen ohne Abflüge nach Hause gefahren ist. Die Reifen von Winni waren am Ende vom Tag auch sehr
stark abgenutzt – sonst wäre der Abstand zu mir größer gewesen!
Pärchen 2: Uwe We. Und Michael B um die Positionen 3 und 4. Auch hier die Zieleinfahrt gerecht geteilt: Rennen 1 Uwe vor Michael und Rennen 2 dann Michael vor Uwe. Der Vorsprung von Uwe We. vor Michael B im ersten Rennen gerade mal 16 Teilmeter. Im 2ten Rennen
hatte Michael dann deutlich mehr als eine Runde Vorsprung. Vordergründig eine deutliche Sprache. War es aber sehr lange nicht. Ursache für am Ende eines deutlichen Vorsprungs: der Uwe hat sich viel zu viele Abflüge „gegönnt“.
Pärchen 3: Rolf und Christoph die sich um die Plätze 5 und 6 gezankt haben. Im ersten Rennen noch in 2 Unterschiedlichen Startgruppen, im 2ten dann aber Slot an Slot. Beide Rennen konnte Rolf für sich entscheiden. Rennen 1 mit 66 Teilmetern Vorsprung und im Rennen 2
mit 85 Teilmetern Vorsprung. Ja – schon etwas weiter auseinander als die anderen Paare. Aber immer noch in Schlagdistanz.
Pärchen 4 und der Kampf um die rote Laterne: Peter und Michael S. waren hier die Kontrahenten. Im ersten Rennen hat Peter die Nase vorn und kommt mit 1,5 Runden Vorsprung vor Michael ins Ziel. Im 2ten Rennen musste Michael S. dann auf sein Ersatzfahrzeug umsteigen. Und von nun an gings bergauf. Am Ende vom (Renn-)Tag hat Michael dann mit 66 Teilmetern die Nase vorne gehabt. Was den letzten
Platz angeht: geteiltes Leid ist nur halbes Leid. Nur nicht unterkriegen lassen!
Im Namen des Orga-Teams vielen Dank dass Ihr Gestern mit uns Gespielt habt. Und wie immer vielen Dank, dass auch kleinere F
ehler von Euch sportlich akzeptiert worden sind. Wir hoffen auf ein Wiedersehen am 25.04. in Overath bei unseren Slotfreunden vom BRO!
