Raceday #2-2026

Rennbericht vom 2.Renntag 2026 in Overath


geschrieben von Uwe



Hallo Gemeinde,
hallo liebe Mitfahrer und Gastgeber im Besonderen,
vielen Dank an Alfred und Michael nebst Ehefrau für den sehr gelungenen Renntag bei Euch in Overath!
Alles perfekt – sogar für entsprechend gutes Wetter habt Ihr gesorgt. Dafür maximalen Dank!

Vielen Dank an die, die den Weg nach Overath gefunden hatten. Und somit zu einem gelungenen Renntag beigetragen haben.
Dazu gehört auch der Umgang miteinander. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Was aber leider in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Dieses Problem sicherlich in den sogenannten sozialen Medien mehr als beim Kontakt „face to face“.
Aber ich finde es jeden Renntag sehr angenehm diesen mit Euch zu verbringen. Dieses Lob auch besonders unter dem Aspekt, dass wir ja in der Rennpause zwischen den Rennen uns über die Zukunft der Rennserie ab 2027 intensiv unterhalten hatten.
Und wenn dann 12 Anwesende ihre unterschiedlichen Vorstellungen einbringen kann es auch zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Unterschiedliche Meinungen waren da. Keine Frage. Diese wurden aber in einer sehr guten Atmosphäre ausgetauscht.
Sven und ich haben nun die Aufgabe daraus einen Vorschlag zu machen den wir Euch dann vorstellen werden. Vorab sicherlich in unserer WhatsApp Gruppe. Aber mein Wunsch wäre schon, dass wir uns dann beim nächsten Rennen in Steckenborn final darüber beratschlagen. Ja, das bevorzugt sicherlich diejenigen, die dann vor Ort sind. Vermeidet aber eventuelle unfreundliche Postings, egal ob hier im Forum, bei WhatsApp oder den anderen Medien.

Ein ganz besonderer Dank für seine Teilnahme an Frank! Er hat an seinem Hochzeitstag mit uns gespielt!
Stellt sich natürlich dem geneigten Leser die Frage: ist das nun eine ganz besonders gute Ehe?
Oder was läuft da falsch? Da Frank nach seinem zweiten Rennen einen starken Drang nach Hause hatte gehen wir mal von der ersten Variante aus.

Kommen wir endlich zum Rennbericht!
12 Starter – vierspurige Bahn = eigentlich ganz einfach sprich 3 Gruppen. In der Division I waren aber nur drei (Hypercar-)Fahrer am Start.
Division II hatte 4 Fahrer sprich eine eigene Gruppe. Wäre also notwendig gewesen dass jemand aus der Division III mit einem Classic Fahrzeug die Division I auffüllt. Wegen der doch unterschiedlichen Spurbreiten hätte dies einen Nachteil bedeutet für den HC-Fahrer,
welcher auf dem Classic Fahrer folgt. Da Ralf wider Erwarten sein NSR Hypercar wegen, sagen wir mal Disignunebenheiten, nicht einsetzen wollte wurde die Division I mit einem Dummy aufgefüllt. Dieses Dummy-Fahrzeug war mein auch noch nicht fertig lackierter
gelber NSR HC. Dieser Dummy wurde im ersten Rennen von mir und im 2ten Rennen von Michael gesteuert. Da Michael (zumindest im BRO) ein hervorragender Fahrer ist, kann man da durchaus gewisse Vergleiche zwischen den beiden Marken ziehen. Dies sicherlich nicht in
Bezug auf das Ergebnis. Aber zumindest haben Michael und mit Einschränkungen auch ich da keine schlechte Figur abgegeben!
Ich erlaube mir da die Daten vom 2ten Rennen im Anhang in einer extra Datei diesen Zeilen hier hinzuzufügen. In der Division III gingen dann 5 Starter in die Rennen. Der Vorteil ist das man ja bezogen auf die Jahreswertung da dann den direkten Kampf um die Punkte hat.

Division I Rennen 1
Hans auf Spur 1 gestartet hatte keinen guten ersten Turn. Das was er hier liegen gelassen hat konnte er im weiteren Verlauf des Rennens nicht mehr aufholen. Was natürlich auch daran lag das Sven auf allen 4 Spuren sehr gut unterwegs war und nichts liegen gelassen hat.
Die Belohnung war am Ende etwas mehr als eine Runde Vorsprung vor Hans. Dritter im Bunde war Ralf. Dieser haderte mit den in unserer Serie gefahrenen Scaleauto AS25 Reifen. Am Ende vom Rennen 2,5 Runden hinter dem Zweiten ist sicherlich ein Ergebnis was Ralf
weder als Fahrer noch als Techniker gerecht wird. Alle 3 Hypercars waren im Gesamtergebnis aber deutlich vor dem Rest des Feldes

Division I Rennen 2
Sven konstant unterwegs – fast auch die gleiche Rundenzahl wie im 1sten Rennen. Diesmal aber nicht ausreichend da Hans nunmehr 3,5 Runden mehr erfahren konnte als zuvor. Und damit mit einem Vorsprung von deutlich mehr als 1,5 Runden den Sieg erringen konnte. Sven mit deutlichem Vorsprung (3,5 Runden) vor Ralf. Ralf mit einem gebrauchten Tag erneut
auf Rang 3. Bleibt abschließend noch zu schreiben, dass alle drei Fahrer mit dem Porsche 963 unterwegs waren. Ralf allerdings mit 3D-Druck-Chassis und als Sidewinder.

Division II Rennen 1
Hier war Volker heute sehr gut unterwegs. Zum ersten Platz hat es nicht gereicht – aber weniger als eine Runde Abstand sind aus Sicht des Schreibers dieser Zeilen ein gutes Ergebnis. Den ersten Platz holt sich Jan. Dies obwohl er „unter Strom“ zwischenzeitlich
seine Schleifer geringfügig überarbeitet hatte. Von den Bestzeiten her war Jan mit 8,1ser Zeiten sehr konstant. Auf Spur 1 auch diesbezüglich etwas weniger als auf den anderen Spuren. Was jetzt aber eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Frank auf Platz 3 unerwartet langsam unterwegs. 4 bzw. 3 Runden Abstand auf die Beiden davor Platzierten sind für ihn ein ungewöhnlich schlechtes Ergebnis. Dies spiegelt sich auch im Gesamtergebnis wieder wo Frank nur den 8ten Platz erreichte. Das Teilnehmerfeld rundete Alfred ab. Sein Abstand zu den vorderen Plätzen war deutlich. Was sich aber auch einfach erklären lässt: er ist noch relativ neu bei unserem Hobby und ganz neu in unserer Serie. Der Vorteil: noch viel Luft nach oben. Und da traue ich Alfred absolut zu, dass er diese Lücke zeitnah schließen zumindest aber verkleinern wird.

Division II Rennen 2
Der Zieleinlauf genau wie in Rennen 1! Mit ein paar kleinen Unterschieden. Jan fuhr eine halbe Runde mehr und Volker stabilisierte sein Ergebnis aus dem ersten Rennen. Somit erneut Jan mit 1,5 Runden Vorsprung auf Platz 1 vor Volker auf dem 2ten. Frank auf Platz 3 fuhr über 2 Runden mehr und konnte somit sich mit Volker ein spannendes Rennen liefern. Volker hatte am Ende vom Tag den kleinen Vorsprung von 18 Teilmetern gehalten. So packende Zweikämpfe waren heute leider in allen Divisionen eher die Ausnahme.
Alfred auf Platz 4 schaffte knapp packte knapp 2 Runden mehr auf sein Konto. Was aber auch in der Gesamtwertung wieder Platz 11 bedeutete.

Division III Rennen 1
Überlegener und verdienter Sieger war Michael! Mit mehr als 202 Runden parkte er seinen Classic relativ knapp hinter den HC und sicherte sich in der Gesamttabelle den 4ten Platz. Dies auch deutlich vor der Division II (Jan). In dieser Division „verwies“ er Christoph mit fast 6 Runden mehr auf den 2ten Platz. Einwandfreie Leistung – da ja auch Christoph „BRO kann“. Christoph fuhr ein solides und sicheres Rennen und verwies den Schreiber dieser Zeilen auf den 3ten Platz. Ich hatte auf ein besseres Resultat gehofft. Die Zeiten im Training gaben mir dazu auch alle Hoffnung.
Der Plan war den 2ten Platz zu sichern um in der Jahreswertung nicht zu viel an Boden zu verlieren was den Platz mit Michael angeht. Michael zu besiegen wäre auch an einem sehr guten Tag mehr als schwierig geworden. Bei meinem Matra war aber eine Made (Begrenzung Vorne Links für die Vorderachse) komplett lose und musste während der Abnahme repariert werden. Der große Fehler aber war, dass ich einen Hinterreifen nicht korrekt verbaut hatte und dieser leicht gegen die Karo scheuerte. Mangelnde Vorbereitung = Sechs = setzen. Platz 4 geht an Rolf. Für Rolf ist nicht nur die Bahn in Overath neu. Auch die Fahrzeugklasse fährt er erst seit kurzem. Von daher viel Luft nach oben. Etwas abgeschlagen auf Platz 5 Stefan.
Stefan ist nicht nur ganz neu dabei – es war auch sein erstes HvK/LMES Rennen. Ich hoffe, das beide Fahrer dem BRO und uns die Treue halten – da kommt ganz bestimmt noch mehr. Versprochen!

Division III Rennen 2
Zieleinlauf genau wie im ersten Rennen! Michael mit einer halben Runde mehr auf dem Tacho bedeuten sicherer Sieg in der Division und wieder Platz 4 in der Gesamtwertung. Christoph mit einer Runde mehr wieder ungefährdeter 2ter. In der Gesamtwertung einen Platz
verloren – den musste er an Frank (Div.II) abtreten. Ich wieder Dritter. Fahrzeug etwas verbessert aber bei weitem nicht so gut wie im Training. Sprich mal verliert man und mal gewinnen die anderen. Die Plätze 4 und 5 gingen wieder an Rolf und Stefan. Mit dem
großen Unterschied, dass der Abstand jetzt sehr viel geringer war. Zwar legte Rolf knapp 2 Runden zu. Aber Stefan hatte seinen Rhythmus gefunden und packte zum Ergebnis von Rennen 1 ganze 6 Runden drauf. Abstand zwar immer noch 3 Runden. Aber auf diese Leistung kann er aufbauen. Und allemal schön, wenn mehr als ein Neueinsteiger da ist. Denn der Kampf um die rote Laterne verdient den gleichen Respekt wie der Kampf um die Spitze. Oder die Platzierungsrennen im Mittelfeld.

So Ihr Lieben – das war der Rückblick. Ich hoffe, dass ich nicht nur aber auch Euch beim nächsten Rennen am 20.06. in Steckenborn bei Arno am Slot wiedertreffe. 3 Wochen vor Renntermin wird die Ausschreibung erfolgen. Dann auch die Information ob und wann trainiert werden kann.